Aus medizinischen Gründen muss Hardy Krüger seine Teilnahme am anstehenden ersten Tourblock der Produktion Der Sohn leider kurzfristig absagen. Die Rolle wird für diesen Zeitraum von Matthias Schloo übernommen, sodass die geplanten Vorstellungen wie vorgesehen stattfinden können. Hardy Krüger bedauert seinen Ausfall zutiefst und wendet sich mit persönlichen Worten an das Publikum:
»Liebe Theatergängerinnen und Theatergänger, es tut mir im Herzen weh, dass ich so kurzfristig nicht für Sie auf der Bühne stehen kann. Ich wünsche dem Ensemble von ganzem Herzen das Allerbeste. Gehen Sie ins Theater und schauen Sie sich „Der Sohn“ an – ich verspreche Ihnen, es lohnt sich!«
Nicolas ist 17 und kein fröhliches, unbeschwertes Kind mehr. Alles um ihn herum ist zu viel für ihn. Erwachsenwerden, das Abschlussjahr im Gymnasium, die Trennung der Eltern und die neue Familie des Vaters. Er schwänzt die Schule und ist aggressiv. Was passiert nur mit ihm? Auf eigenen Wunsch zieht er von seiner überforderten Mutter zu seinem Vater Pierre und dessen neuer Frau. Pierre fühlt sich schuldig und versucht alles, um seinem Sohn zu helfen. Der Umzug soll wieder Ordnung in das Gemüt des Sohnes bringen und ihm die Lebenslust zurückgeben. Zunächst scheint sich die Situation zu entspannen. Doch ein missglückter Suizidversuch zeigt, dass Nicolas‘ Probleme ernster sind als angenommen. Pierre ist verzweifelt, dennoch entschließt er sich, keine professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Wird seine Liebe reichen, um den Sohn vor sich selbst zu retten?
Hinweis: Das Stück ist für Kinder unter 12 Jahren nicht geeignet. Die Empfehlung liegt allerdings bei einem Alter von mindestens 14 Jahren.

